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Weiterentwicklung des ärztlichen Bereitschaftdienstes

Ausbauen und Bekanntheit steigern


Bildcopyright: sturti / iStock-Fotografie-ID: 597255780

Den ärztlichen Bereitschaftsdienst gibt es bereits seit mehr als fünf Jahren, aber viele Menschen kennen ihn nicht. Das zeigen steigende Fälle von leicht Erkrankten in Notaufnahmen. Dabei sind niedergelassene Ärzte über die bundesweit einheitliche Telefonnummer 116 117 auch nachts, an Wochenenden und Feiertagen erreichbar. Die Kassenärztliche Vereinigung hat deshalb eine Informationskampagne gestartet.

Generell sollen die Bereitschaftsdienste zudem weiter ausgebaut werden. Die Kassenärztlichen Vereinigungen sollen dafür Lösungen in ihrer Region festlegen. Möglich seien dabei auch Hausbesuche, Notfallpraxen oder Bereitschaftsdienstzentren. Zudem solle eine bestimmte Zahl von sogenannten Portalpraxen an Kliniken angesiedelt werden. Dort solle dann von Vertragsärzten und Klinikärzten gemeinsam entschieden werden, ob der jeweilige Patient tatsächlich ins Krankenhaus müsse oder ambulant versorgt werden könne.