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Rechnungsergebnis untermauert Wachstumskurs

Leichter Überschuss im Geschäftsjahr 2016 der BKK W&F


Bildcopyright: Christian Chan / iStock-Fotografie-ID: 657679174

Auf seiner Sommersitzung hat der Verwaltungsrat der BKK W&F Bilanz gezogen und die Jahresrechnung 2016 verabschiedet. Die wichtigsten Kennzahlen im Überblick. Versichertenentwicklung. Im Jahresdurchschnitt 2016 versicherte die BKK W&F 17.419 Mitglieder, einschließlich den Familienangehörigen waren es 24.449 Personen (+4,17 Prozent im Vergleich zum Vorjahr). Im ersten Halbjahr 2017 verstärkte sich dieser Trend. Zum 1. Juni wuchs die Versichertenzahl auf mittlerweile 25.687.

FINANZERGEBNIS

Die Ausgaben für Versicherungsleistungen sind insgesamt im Vergleich zum Vorjahr um 7,38 Prozent gestiegen (2015: 6,07). Größter Kostenfaktor bleiben die Ausgaben für Krankenhausaufenthalte (23,21 Prozent), gefolgt von der ärztlichen Behandlung (20,43 Prozent) und den Arzneimitteln (13,45 Prozent). Im Vergleich zur gesetzlichen Krankenversicherung insgesamt sind die Leistungsausgaben aber weiterhin unterdurchschnittlich. Insgesamt betragen die Aufwendungen der BKK W&F für das vergangene Jahr 50,35?Millionen Euro. Dem standen Erträge in Höhe von knapp 50,55 Millionen Euro entgegen. Unter dem Strich steht ein leichter Überschuss in Höhe von 201.000 Euro.  Das Vermögen in Form von Betriebsmitteln und Rücklagen als Schwankungsreserven belief sich damit zum Ablauf des Geschäftsjahres 2016 auf etwas mehr als 2,43?Millionen Euro.

UNABHÄNGIGE PRÜFUNG DURCH DIE BDO AG

Die BKK W&F hat die aktuelle Jahresrechnung 2016 von der BDO AG prüfen lassen. Diese hat mit Datum vom 24.05.2017 einen uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt. Der Verwaltungsrat hat diese am 21. Juni 2017 förmlich festgestellt und dem Vorstand Entlastung erteilt. Weitere Zahlen, Daten und Fakten des Jahres 2016 finden Sie im ausführlichen Geschäftsbericht unter www.bkk-wf.de.

GESETZLICHE KRANKENVERSICHERUNG ALLGEMEIN

Die gesetzlichen Krankenkassen haben nach den vorläufigen Finanzergebnissen des Jahres 2016 einen Überschuss von rund 1,38 Milliarden Euro erzielt. Den größten Teil steuerten die Allgemeinen Ortskrankenkassen mit rund 935 Millionen Euro hinzu, gefolgt von den Ersatz¬kassen mit 321 Millionen Euro. Während auch die Betriebskranken¬kassen (29 Millionen Euro), die Knappschaft-Bahn-See (100 Millionen Euro) und die landwirtschaftliche Krankenversicherung (34 Millionen Euro) ebenfalls positive Ergebnisse einfuhren, werden die Innungskrankenkassen das Jahr 2016 mit einem Defizit von voraussichtlich 33 Millionen Euro abschließen. Insgesamt standen den Einnahmen der Krankenkassen in Höhe von rund 224,15 Milliarden Euro Ausgaben von etwa 222,77 Milliarden Euro gegenüber. Die Rücklagen der Kranken¬kassen stiegen damit auf 15,9 Milliarden Euro. Zusammen mit der Liquiditätsreserve des Gesundheitsfonds belief sich die GKV--Gesamtrücklage Ende 2016 auf 25 Milliarden Euro.

Je Versicherten gab es wie im Jahr 2015 einen Ausgabenzuwachs von 3,3 Prozent. Die Leistungsausgaben stiegen um 3,2 Prozent je Versicherten, die Verwaltungskosten um 4,5 Prozent. Deutlich steigende Versichertenzahlen haben dazu beigetragen, dass die Ausgaben¬zuwächse je Versicherten um rund 1,0 Prozentpunkte niedriger ausgefallen sind als die absoluten Ausgabenzuwächse.

Verantwortlich für die Ausgabensteigerungen waren erneut die Hauptausgabenbereiche ambulante ärztliche Versorgung und Arzneimittel. Bei den Arzneimitteln (+ 3,1 Prozent) fiel die Steigerung moderater als in den Vorjahren aus. Überdurchschnittlich waren die Steigerungen je Versicherten bei der häuslichen Krankenpflege (+ 7,9 Prozent), den Heilmitteln (+ 5,4 Prozent), den Fahrkosten (+ 4,8 Prozent) und den Leistungen bei Schwangerschaft (+ 4,7 Prozent).

 

Weitere Zahlen

Weitere Zahlen, Daten und Fakten finden Sie im ausführlichen Geschäftsbericht 2016, aktuelle Zahlen finden Sie im Quartalsbericht 2-2017


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