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Wandern im Schnee

Ein besonderes Naturerlebnis


Bildcopyright: Tourismusinformation Filzmoos

Unterwegs in unberührter Natur, über schneebedeckte, glitzernde Felder wandern, steil bergauf und anschließend wieder bergab, durch Täler und Wälder, auf Hügeln und Anhöhen die wunderschöne Aussicht genießen - mit der geeigneten Ausrüstung ist das kein Problem und macht unheimlich viel Spaß.

Winterwandern - die Natur zu Fuß erleben

Wege durch verschneite Wälder und zu imposanten Ausblicken und für das leibliche Wohl ist durch Jausenstationen entlang der Wege gesorgt: Auch in der kalten Jahreszeit lohnt sich eine Wanderung in der Natur. Viel mehr als feste, wintertaugliche Schuhe mit guter Profilsohle braucht man dazu nicht. Warme, der Witterung angepasste Bekleidung ist natürlich immer sinnvoll, bei Bedarf auch Wanderstöcke. Dann kann es auch schon losgehen. Die kalte, klare Winterluft sorgt für eine gesunde Gesichtsfarbe und oft auch für einen ordentlichen Appetit.

Trendsport Schneeschuhwandern

Als generationenübergreifender Trendsport hat sich in den vergangenen Jahren das Schneeschuhwandern entwickelt. Auch hier sind keine Vorkenntnisse erforderlich und eindrucksvolle Erlebnisse garantiert. Ursprünglich nutzten die Trapper Nordamerikas Schneeschuhe - Tennisschläger-große, riemenbespannte Holzkonstruktionen, auf denen sie sich in den langen Wintern fortbewegen konnten. Es erfordert keine besonderen Vorkenntnisse und kann vom gemütlichen Spaziergang bis zum tagesfüllenden und abenteuerlichen Hochleistungssport betrieben werden. Jeder kommt je nach Intensität, Streckenwahl und Dauer auf seine Kosten und regt beim Schneeschuhwandern fast nebenbei die Durchblutung und den Kreislauf an und verbessert die Kondition. Eine Schneedecke von 15 Zentimetern reicht dazu aus. Wer sich für das Schneeschuhgehen entscheidet, wird schnell Unterschiede in den verschiedenen Schneeschuhausführungen entdecken, die sich je nach Gefälle eher für flaches oder steileres Gelände eignen. Da es unterschiedliche Bindungstypen gibt, sollte man deren Handhabung vorab in Ruhe ausprobieren. Zur Grundausrüstung zählen darüber hinaus Wanderstöcke, dem Wetter angepasste Kleidung und ausreichend Verpflegung. Bei längeren Strecken empfiehlt sich zudem eine Notfallausrüstung inklusive Handy und Erste-Hilfe-Set. Insbesondere im alpinen Gelände sind weitere Schutzmaßnahmen und ein Zugang zum Lawinenlagebericht unabdingbar.

Ziele in jedem Gebirge

Viele alpine Wintersportgebiete weisen auch spezielle Wege für Winter- und Schneeschuhwanderer aus, beispielsweise das idyllisch gelegene Filzmoos im Salzburger Land, unterhalb des Dachsteingletschers und der markanten Bischofsmütze. Denn für Schneeschuhwanderer sind Skipisten, Langlaufloipen und Rodelhänge strikt tabu. Beachtet man zudem die natürlichen Lebensräume der Pflanzen und Wildtiere, steht diesem einmaligen Naturerlebnis auch aus ökologischer Sicht nichts entgegen. Wer sich anfangs unsicher ist und nicht alleine losziehen will, sondern stattdessen den Tipps und Tricks erfahrener Tourengeher lauschen möchte, ist bei einem Schnupperkurs sicherlich gut aufgehoben. Dafür empfiehlt es sich, in einem zertifizierten Wanderhotel seinen Urlaub zu buchen.


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