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Sozialversicherung 2019

Sinkende Gesamtbelastung


Bildcopyright: Bernd Leitner / Fotolia-ID: 23275505

Der Beitragssatz für die gesetzliche Pflegeversicherung steigt ab dem 1. Januar 2019 bundeseinheitlich um 0,5 Prozent. Arbeitnehmer mit mindestens einem Kind zahlen dann 3,05 Prozent ihres Bruttoeinkommens. Da die Kosten zur Hälfte vom Arbeitgeber getragen werden, beträgt die Belastung für Angestellte demnach künftig 1,525 Prozent statt bisher 1,275 Prozent. "Mit der Einführung des neuen Pflegebedürftigkeitsbegriffs wurden die Leistungen der Pflegeversicherung deutlich verbessert", heißt es zur Erklärung in dem Gesetzentwurf.

"Mehr Menschen haben die unterschiedlichen Leistungsverbesserungen in Anspruch genommen als ursprünglich erwartet." Mit den Mehreinnahmen sollen auch Maßnahmen aus dem Pflegepersonal-Stärkungsgesetz sowie im Koalitionsvertrag vereinbarte Vorhaben wie eine weitere Entlastung pflegender Angehöriger umgesetzt werden. Im Gegenzug sinkt die Belastung von Arbeitnehmern durch die Einführung einer 50%-igen Beteiligung von Arbeitgebern am Zusatzbeitragssatz zur Krankenversicherung und der Reduzierung des Beitrags zur Arbeitsförderung um 0,5 Prozent.


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