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Wer fit bleibt, halbiert sein Herzinfarkt-Risiko

Wissenschaftler stellen enge Verbindung fest


Bildcopyright: Daxiao Productions / Fotolia-ID: 52440445

Eine schlechte Fitness erhöht das Risiko eines Herzinfarkts, auch wenn derzeit keine Symptome einer mit dem Lebensstil verbundenen Krankheit bestehen. Zu dem Ergebnis kommen Forscher der Cardiac Exercise Research Group (CERG) der Norwegian University of Science and Technology. „Wir haben eine enge Verbindung zwischen größerer Fitness und geringerem Risiko eines Herzinfarkts und Angina pectoris festgestellt“, so Forschungsleiter Bjarne Nes. Er betont auch, dass sich die Forschungsergebnisse auf jene neun Jahre beziehen, die die Studienteilnehmer nach den ersten Messungen begleitet wurden. „Auch bei Menschen, die gesund zu sein schienen, ist das Risiko bei den körperlich fittesten 25 Prozent nur fast halb so groß wie bei den am wenigsten sportlichen 25 Prozent.“ 

Die Forscher haben die Teilnehmer in Gruppen analysiert, basierend auf ihrer Fitness im Vergleich zu anderen Personen des gleichen Alters und Geschlechts. Je mehr die Fitness zunahm, desto geringer war auch das Risiko. Die Wechselwirkung blieb auch bestehen, als andere Faktoren berücksichtigt wurden, durch die sich die sportlichsten und am wenigsten sportlichen Teilnehmer unterschieden.