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Reformideen werden konkreter

Finanzausgleich zwischen den Gesetzlichen Krankenkassen


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Das Bundesgesundheitsministerium (BMG) hat den Entwurf des "Gesetzes für eine faire Kassenwahl in der GKV" veröffentlicht. Als wesentliche Änderungen im Finanzausgleich zwischen den Krankenkassen ist die künftige Berücksichtigung aller (statt bisher einiger) Krankheiten vorgesehen sowie die Einführung einer Regionalkomponente als Ausgleich der unterschiedlichen Kostenstrukturen zwischen Großstädten und dem Land. Für besonders kostenintensive Leistungsfälle soll zudem ein gemeinsamer Risikoausgleich geschaffen werden.

Sehr umstritten sind die geplanten Regelungen im Organisationsrecht: Um den gesetzlich Krankenversicherten eine freie Kassenwahl zu ermöglichen, sollen alle Krankenkassen bundesweit geöffnet werden. Eine Ausnahme hiervon soll nur für Betriebskrankenkassen (BKK) bestehen, die auch bisher nur den Beschäftigten des Trägerunternehmens zugänglich waren. Alle Krankenkassen sollen dann einheitlich unter die Rechtsaufsicht des Bundesversicherungsamts gestellt werden, um einheitliche Wettbewerbsregeln zu gewährleisten.


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