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Darmkrebsvorsorge

Einladungsverfahren startet


Bildcopyright: SolStock / Fotolia-ID: 892955888

Je früher Darmkrebs erkannt wird, umso besser kann er geheilt werden. Der Gesetzgeber hat daher bereits im vergangenen Jahr ein Einladungsverfahren auf den Weg gebracht. So gibt es ab Juli 2019 ein gesetzliches inladungsverfahren durch die gesetzlichen Krankenkassen.

Auch die BKK W&F wird ab diesem Zeitpunkt Versicherte schriftlich über die Vorteile der Darmkrebsvorsorge informieren - ähnlich wie Frauen über 50 Jahren zur Mammografie eingeladen werden. Eingeladen werden dabei quartalsweise alle Versicherten, die im betreffenden Zeitraum das Alter von 50, 55, 60 oder 65 erreichen. Versicherte haben im Anschluss die Möglichkeit, weiteren Einladungen zu widersprechen. Neben einer Darmspiegelung gibt es dabei auch die Möglichkeit, einen Test auf verstecktes Blut im Stuhl zu nutzen. Ein weiterer Schwerpunkt ist künftig die familiäre Risikoanalyse für Darmkrebs. Hier sollen zunächst die Erfahrungen des neuen Modellprojekts "Farkor" in Bayern ausgewertet werden, ehe eine bundesweite Initiative geprüft wird.

Darmkrebs bezeichnet einen bösartigen Tumor im Dickdarm oder Mastdarm. Bösartige Tumore im Dünndarm sind im Gegensatz dazu äußerst selten. Darmkrebs tritt in den verschiedenen Abschnitten des Dickdarms (Kolonkarzinom) unterschiedlich häufig auf. Mehr als die Hälfte aller Darmtumore findet man im letzten Darm-abschnitt, dem Mastdarm (Rektumkarzinom) und dem angrenzenden Sigma.


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