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Beim Kofferpacken nicht nur an die Badehose denken

Sorgenfrei um die Welt


Bildcopyright: Ridofranz / iStock-Fotografie-ID: 520541816

In Deutschland sind Sie mit Ihrer elektronischen Gesund­heitskarte auf der sicheren Seite. Anders sieht dies im Ausland aus.

Auch wenn zwischen der Bundesrepublik Deutschland und vielen europäischen Urlaubsländern verschiedene Abkommen bestehen: Im Ausland anfallende Arztrechnungen dürfen oft nur zum Teil - aus fast allen Ländern außerhalb Europas gar nicht - von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen werden. Die Kosten für einen Krankenrücktransport oder Rettungsflug dürfen sogar unabhängig vom Reiseland grundsätzlich nicht übernommen werden.

In Ländern, mit denen Deutschland ein Sozialversicherungsabkommen getroffen hat, haben Sie Anspruch auf die gleichen medizinischen Leistungen wie die Menschen, die dort leben. Beim Arzt, Zahnarzt oder im Krankenhaus reicht es in der Regel aus, Ihre Gesundheitskarte vorzulegen. Denn auf der Rückseite ist die sogenannte europäische Krankenversicherungskarte abgedruckt. Die Behandlungskosten werden dann über die Deutsche Verbindungsstelle Krankenversicherung Ausland (DVKA) von dem ausländischen Arzt mit uns abgerechnet.

Abkommensstaaten

In folgenden Ländern gilt die auf der Rückseite Ihrer Gesundheitskarte abgedruckte europäische Krankenversichertenkarte (EHIC): Belgien, Bulgarien, Dänemark, Estland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Irland, Island, Italien, Kroatien, Lettland, Liechtenstein, Litauen, Luxemburg, Malta, Mazedonien, Montenegro, Niederlande, Norwegen, Österreich, Polen, Portugal, Rumänien, Schweden, Schweiz, Serbien, Slowakei, Slowenien, Spanien, Tschechien, Ungarn, Zypern.

Auch Großbritannien gehört bis zum Datum eines wirksamen Brexit dazu. Bitte informieren Sie sich vorab bei uns über die noch nicht fest­stehenden neuen Regelungen, wenn Sie nach dem Wirksamwerden des Austritts aus der Europäischen Union dort Urlaub machen möchten. Darüber hinaus bestehen mit Bosnien-Herzegowina, der Türkei und Tunesien Einzelabkommen. Planen Sie einen Urlaub in diesen Ländern, nehmen Sie bitte rechtzeitig Kontakt mit uns auf, wir senden Ihnen gerne eine Anspruchsbescheinigung zu.

Unverzichtbar: eine private Urlaubsreisekrankenversicherung

Selbst in Abkommensstaaten kommt es immer wieder dazu, dass der ausländische Arzt die europäische Krankenversicherungskarte nicht annimmt und Ihnen seine Leistung privat in Rechnung stellt. Wir empfehlen daher unabhängig von Ihrem konkreten Reiseziel den Abschluss einer privaten Auslandsreise-Krankenversicherung. Die BKK W&F hat dazu eine Kooperation mit der Barmenia Krankenversicherung abgeschlossen. Mehr Informationen inklusive einer Online-Abschlussmöglichkeit finden Sie unter www.extra-plus.de/reise.

Tipps: Reise-Gesundheitsbrief & Assistance

Sie planen einen Badeurlaub unter Palmen auf einer karibischen Insel oder möchten als Rucksacktourist quer durch Thailand reisen, um Land und Leute kennenzulernen? In Kooperation mit dem Centrum für Reisemedizin können Versicherte der BKK W&F sich vorab über notwendige Schutzimpfungen informieren: Einen entsprechenden Reise-Gesundheitsbrief können Sie direkt in der BKK Internetfiliale ausdrucken.

Über die in jedem Land unterschiedlichen Besonderheiten informieren wir Sie ebenfalls gerne. Fordern Sie einfach unsere Broschüre "Urlaub im Ausland" an. Darin finden Sie auch die weltweit erreichbare Festnetz-Rufnummer unseres Gesundheitstelefons "g wie gesund". Die Experten unseres Kooperationspartners Medical Contact helfen Ihnen auch im Ausland bei dringenden Anliegen gerne weiter, beispielsweise mit Adressen deutschsprachiger Ärzte vor Ort.

 

 


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