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Kassenfinanzausgleich

Neuordnung geplant


Geldmünzenturm, darunter ebenfalls Münzen.

Bildcopyright: fox17 / Fotolia-ID: 121429073

Das Bundeskabinett hat mit einem neuen Gesetz für einen fairen Kassenwettbewerb eine Neuregelung des Finanzausgleichs zwischen den Krankenkassen auf den Weg gebracht.

Gegenüber dem Referentenentwurf vom vergangenen März hat sich der Regierungsentwurf vor allem in einem Punkt verändert: Von seinem Plan, die Ortskrankenkassen bundesweit zu öffnen, ist der Bundesgesundheitsminister nach massiver Kritik abgerückt. Andere zentrale Punkte der ursprünglichen Pläne sind in dem Regierungsentwurf enthalten – vor allem die Reform des Risikostrukturausgleichs (RSA) zwischen den Krankenkassen. Dieser soll eine auch von der BKK W&F seit Langem geforderte Regionalkomponente bekommen, um regionale Über- und Unterdeckungen im Finanzausgleich abzubauen und gleiche Wettbewerbsbedingungen für alle Krankenkassen zu schaffen. Auch die Einbeziehung des gesamten Krankheitsspektrums statt der bisherigen Begrenzung auf 80 Krankheiten steht weiterhin im -Gesetzentwurf. Hochkostenfälle sollen zudem dadurch abgefedert werden, dass die Krankenkassen für jeden Leistungsfall 80 Prozent der Ausgaben über 100.000 Euro pro Jahr im Verbund tragen.


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