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Notfallversorgung

Reform ja, aber wie?


2 Hände, die ein rotes Herz mit weißem Kreuz halten.

Bildcopyright: takasuu / Fotolia-ID: 636756192

Notaufnahmen in den Krankenhäusern sind häufig überlaufen. Denn in den Notfallambulanzen sind unter den Patienten auch solche, denen woanders besser geholfen werden könnte. Dadurch sind die Wartezeiten für Patienten, die dringend auf die Hilfe in der Notfallambulanz angewiesen sind, oft zu lang. Um die Versorgung im Notfall zu verbessern, hat Bundesgesundheitsminister Jens Spahn vor Kurzem einen Arbeitsentwurf für ein Gesetz zur Reform der Notfallversorgung vorgelegt.

Der Gesetzentwurf sieht unter anderem vor, gemeinsame Leitstellen mit dem bekannten Notruf 112 einzurichten. In diesen könnte dann auch die unbekanntere Bereitschaftsdienst-Nummer 116117 integriert werden. Die Landkreise kritisieren dieses Vorhaben, weil unter der 112 etwa auch die Feuerwehr gerufen wird und Rettungsdienst sowie Feuerwehr unter dieser Nummer auch mit dem Katastrophenschutz verzahnt sind. Auch die Kassenärztlichen Vereinigungen sehen in dem Vorstoß bislang keine Verbesserung. Ziel der Reform ist die bestmögliche Versorgung von Menschen in medizinischen Notfällen. Dafür sollen die Rettungsdienste der Länder mit den ärztlichen Bereitschaftsdiensten und den Notfallambulanzen der Krankenhäuser künftig eng zusammenarbeiten. 


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Ein Arzt schaut auf einen Laptop, auf dem ein andere Person zu sehen ist.

Videosprechstunde

Noch breiter einsetzbar

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Geldmünzenturm, darunter ebenfalls Münzen.