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Gültigkeit Europäischer Versichertenkarten

Auswirkungen des Brexit


Eine lächelnde Frau mit Akten in den Armen steht vor einer britischen Fahne.

Bildcopyright: UMB-O / AdobeStock-ID: 72209851

Nach dem Austritt des Vereinigten Königreichs aus der Europäischen Union (EU) müssen Reisende bei einer Behandlung durch den britischen National Health Service (NHS) noch nicht in Vorkasse gehen. Sollte ein Arzt dennoch Vorkasse verlangen, erstatten die gesetzlichen Krankenkassen bis dahin maximal die Kosten, die für die gleiche Behandlung in Deutschland angefallen wären, abzüglich der gesetzlich vorgeschriebenen Eigenanteile. Dies gilt allerdings ausschließlich für Ärzte des NHS, nicht aber für Privatpraxen.

Ab 2021 – nach Ablauf des Übergangszeitraums – wird nach derzeitigem Stand auch die Kostenerstattung für NHS-Behandlungen nicht mehr möglich sein. Wer nach Großbritannien reist, sollte aber auf Nummer Sicher gehen und auch jetzt schon vorab eine Auslandskrankenversicherung abschließen. Denn liegen die Kosten der Behandlung bei der NHS über denen in Deutschland, müssen Versicherte diese Mehrkosten selbst übernehmen.


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