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Nord-Süd-Gefälle beim Impfschutz

Studie findet Belege für regionale Impfmüdigkeit


Bildcopyright: Adam Gregor /Fotolia-Fotografie-ID: 18422160

Wer impfkritisch ist, der findet in seiner Nachbarschaft häufig ebenfalls Impfmuffel. Belege für diese Annahme haben Wissenschaftler am Zentralinstitut für die kassen-ärztliche Versorgung in einer neuen Studie gefunden.

Dafür wurde der räumliche Zusammenhang zwischen den Impfquoten der Masern- und Meningokokken-C-Impfungen nach Landkreisen untersucht. Insbesondere im Süden Bayerns (Ausnahme München) und Baden-Württemberg existiert demnach eine zusammenhängende Region von 31 Kreisen, in der beide Impfquoten deutlich niedriger sind als im übrigen Bundesgebiet.