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Urlaub auf zwei Rädern

200 Jahre Fahrrad


Bildcopyright: Ridofranz / iStock-Fotografie-ID: 184448158

Vor 200 Jahren stieg Karl Freiherr von Drais das erste Mal auf seine hölzerne Laufmaschine und gab damit den -Anstoß für das heute allgegenwärtige Zweirad. Seither ist viel passiert.

Nach einer ersten Glanzzeit des Fahrrads in der 1890er-Jahren und der Massenmobilisierung nach dem Zweiten Weltkrieg erleben wir derzeit eine dritte Blütezeit des Fahrrads: Die Menschen des frühen 21. Jahrhunderts haben ein hohes Mobilitätsbedürfnis und ein wachsendes Einsehen, dass dieses nicht mehr mit dem verschwenderischen Einsatz fossiler Energien befriedigt werden kann. Das alles ebnet den Weg für clevere, platzsparende und nachhaltige Fortbewegung – die zudem viel Spaß macht.

KURZTRIPPS INS GRÜNE

Radreisen gehören zu den beliebtesten Freizeitvergnügen der Deutschen und es entwickeln sich immer neue Spielarten der Kombina-tion aus Fahrrad und Reise – so wie aktuell das sogenannte „Bikepacking“. Die Idee ist, mit schmalem Gepäck, das mit speziellen Taschen direkt an Lenker, Sattel und Rahmen festgezurrt wird, auf Radreise zu gehen. Auf diese Weise bleibt die Zuladung leicht und das Rad lässt sich auch auf schlechten Wegen gut steuern. So ergeben sich neue Ziele: „Wald- und Wanderwege werden zu Reiserouten“, schwärmt Peter Kühn, Experte eines renommierten deutschen Radtaschenherstellers.

TIPP: URLAUBSREGION ELBE UND WENDLAND

Das Reiseverhalten der Deutschen hat sich in den vergangenen Jahren gewandelt. Aus einem zentralen langen Haupturlaub ist ein Mix aus Kurztrips und sporadischen langen Reisen geworden. Das gilt auch für Radurlaube. Noch vor einigen Jahren stand hinter jedem Reise-radkauf die Idee oder zumindest der Traum von einer Weltreise per Rad. Heute werden Räder auch gezielt für sporadische Kurzreisen entwickelt und gekauft. Mit leichtem Gepäck sowie einem vielseitigen und geländegängigen Rad kann man dann von den klassischen Radreiserouten auf kleinere Wege oder schlechtere Straßen abbiegen und Neues entdecken.

Ein Geheimtipp für unberührte und abwechslungsreiche Landschaften ist die Urlaubs-region Elbe und Wendland. Zwischen der Elbe und den Rundlingsdörfern des Hannoverschen Wendlands bietet Niedersachsens „wilder Osten“ Radfahrerlebnisse für jeden. Die vielseitige Landschaft am Ostrand der Lüneburger Heide, durch die sich ein voll erschlossenes Radwegenetz zieht, ist „natürlich“ schön. Waldlandschaften, verkehrsarme Straßen sowie ausgeschilderte Radwege warten auf neugierige Radler – gleich ob Gelegenheitsradler oder „echte Radprofis“. Alle diese Vorteile findet man beispielsweise im Kneippkurort Hitzacker, der auch durch Heilanwendungen bundesweit bekannt ist.


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