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Fitget Spinner - ein Spielzeug erobert Kinderzimmer und Büros

Größter Produkthype seit vielen Jahren


Bildcopyright: maximkabb / iStock-Fotografie-ID: 806211930

Er ist Auslöser eines wahren Hypes in Deutschland: der Fidget Spinner. Ein Blick zurück für alle, die bisher noch keine Tuchfühlung mit dem neuen Wunderspielzeug aufgenommen haben.

Der Name leitet sich dem englischen Begriff für Zappeln (Fidget) ab und wird in den USA bereits seit einigen Jahren als Anti-Stress-Spielzeug zur Beruhigung von Kindern mit Aufmerksamkeitsdefiziten eingesetzt. Wissenschaftliche Belege für die Wirkung gibt es nicht, in einigen Schulen sind die Spinner mittlerweile sogar verboten, weil sie die Kinder ablenken statt beruhigen. Dem Erfolg des Spinners tut das aber auch außerhalb von Kinderzimmern keinen Abbruch. Die Beliebtheit erinnert an die rasante Verbreitung des Zauberwürfels in den 80er Jahren oder der Sportspiele-Konsolen Mitte der 2000er.

UNZÄHLIGE VARIANTEN, UNKLARER URHEBER

Ein Fidget Spinner wiegt nur wenige Gramm. In der Mitte befindet sich ein Kugellager, das Sie zwischen dem Daumen und dem Zeigefinger halten. Wenn es mit genügend Schwung in Bewegung gesetzt wird, dreht es sich für einige Zeit von alleine in der Hand.

Ursprünglich wurde der Fidget Spinner aus Kunststoff hergestellt, inzwischen gibt es die unterschiedlichsten Qualitätsvarianten und Preisklassen, von Plastik über Metall bis hin zu Holz. Hinzu kommen unterschiedliche Modellreihen, in zahlreichen Youtube-Videos erhalten Jung und Alt die ultimativen Tuning-Tipps. 

Wo der Fidget Spinner genau entstand, ist nicht eindeutig belegbar. Als mögliche Erfinderin gilt die Amerikanerin Catherine Hettinger. Sie hat sich Anfang der Neunziger Jahre eine Art Fidget Spinner ausgedacht und ihre Idee sogar schützen lassen. Da sie letztlich einen industriellen Abnehmer fand und sie den Patentschutz wieder auslaufen ließ, ist keine bestimmte Person oder Firma als Urheber auszumachen. Selbst die Spielwarenhändler hat der im April in Deutschland plötzlich einsetzende Ansturm überrascht, so dass die Spinner vielerorts ausverkauft waren. Wie lange der Hype noch anhält, ist unklar. Damit die Spielwarenindustrie nicht nochmal einen solchen Mega-Trend verschläft, kursieren derweil schon Geschichten um die Nachfolge: So soll noch im Sommer ein Fidget Cube auf den Markt kommen – ein Würfel, auf dem zappelige Finger auf jeder Seite eine andere Beschäftigung finden. Allemal besser als ein neuer Trend in China, nach dem waffenähnliche Mini-Armbrust-Geräte mit Zahnstochern auf immer mehr Schulhöfen zu finden sind.

NICHT ALLE MODELLE FÜR KINDER GEEIGNET

„Gerade wenn am Spielzeug verschluckbare Kleinteile zum Einsatz kommen, gehören sie nicht in die Hände von Kleinkindern“, rät Ralf Diekmann, Experte für Produktsicherheit bei TÜV Rheinland. Beispiel: „Kleine magnetische Teile oder frei zugängliche Knopf-Batterien für eine LED-Beleuchtung sind tabu für Kinder unter drei Jahren. Lösen sie sich und werden verschluckt, kann es zu sehr gefährlichen inneren Verletzungen kommen.“ Daher sollte man beim Kauf der beliebten Spielzeuge unbedingt darauf achten, für welches Alter sie freigegeben sind. Auf der Verpackung muss zudem der Hersteller oder Importeur klar erkennbar sein, dies ist für den Reklamationsfall unerlässlich. Auch müssen alle Bedien- und Warnhinweise vollständig und in deutscher Sprache sein. Beim Kauf sollte man zudem auf die allgemeine Verarbeitung achten: „Scharfe Ecken und Kanten sind ebenso ein No-go wie ein übler, nicht materialtypischer Geruch“, so Diekmann.

VERLOSUNG

Gewinnen Sie einen von 30 Fidget Spinnern im Design der BKK W&F. Senden Sie einfach eine Postkarte mit dem Stichwort „Verlosung Fidget Spinner“ an die BKK WITSCHAFT & FINANZEN, Bahnhofstraße 19, 34212 Melsungen oder schicken Sie uns eine E-Mail an revista@bkk-wf.de. Einsendeschluss ist der 20. Oktober 2017. Nicht teilnehmen können Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der BKK W&F, deren Angehörige und Einsendungen über professionelle Gewinnspieldienste. Die Gewinner werden ausgelost und schriftlich benachrichtigt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Eine Barauszahlung des Gewinnes ist nicht möglich.


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