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Krankschreibung auch per Video

Erst ab Juli 2021 verpflichtend digital


Bildcopyright: nensuria / iStockfoto-ID: 1254443123

Wer sich beim Arbeitgeber krankmeldet, muss eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung (AU-Bescheinigung) vorlegen. In Zukunft entfällt dafür der Gang zum Arzt – zumindest unter bestimmten Voraussetzungen. Zum Beispiel dann, wenn der Patient in der Praxis bereits bekannt ist und die Krankheit im Rahmen einer Videosprechstunde untersucht wird. Eine Krankschreibung auf Basis eines Telefonats – wie zu Beginn der Corona- Krise – ist nicht möglich. Die Bescheinigung durch eine Videosprechstunde kann bei erstmaliger Feststellung für maximal sieben Kalendertage ausgestellt werden. Eine Folgeverordnung per Video ist erlaubt, wenn der Patient für die erste Krankschreibung persönlich in der Praxis war.

Die zum 1. Januar 2021 geplante digitale Ausfertigung der AU-Bescheinigung wird demgegenüber auf den 1. Juli 2021 verschoben. Nur Ärzte, die technisch bereits in der Lage sind, Krankheitsbescheinigungen elektronisch zu verschicken, sollen dies auch tun müssen.


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